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Filigrane Naturschönheiten in Edelmetall

Schmuckausstellung von Christine Lambrecht im Atelier für Keramik / Faszination der Kapstachelbeere

Aichhalden-Rötenberg (czh). Beim Anblick der Lampionblume ging ihr ein Licht auf: Christine Lambrecht gestaltete ihre Schmuck-Kollektion nach Form, Farbe und Struktur der Hülle der »Kapstachelbeere«.

Die leuchtend orangeroten Lampions der Krautpflanze werden von Floristinnen gerne für Trockengestecke genutzt. Die zarte Hülle für die kirschenförmigen Beeren ist fünfeckig, von vielen feinen Adern durchzogen und lässt sich gut trocknen. Vom leuchtenden Signal der Lampions ließ sich die gelernte Goldschmiedin anregen zu ihren Kreationen.

Die zart geäderte Struktur der Schale wird mit Wachsabdruck und Silberguss zur matt glänzenden Brosche. Die lebhafte Oberfläche kontrastiert mit einem einfachen, glatten Silberkörper.

Weil die Lampions fünfeckig sind, haben auch die Ringe fünf Ecken. Denn Christine Lambrecht schneidet die Hüllen in schmale Scheiben, gießt Wachs und danach Silber und erhält so die eigenwillige Form ihrer Ringe. Grün und Orange leuchten die Fruchtstände, und diese Farben finden sich auch an Ringen und Broschen.

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